Herstellung eines Klebefilmpräparates mit dem Folien-Test

Folienkontakt

Für ein Klebefilmpräparat bitte nur Tesa „Kristallklar“ (ca. 8 cm) oder die Folien-Test©-Streifen der Umweltmykologie benutzen. Den Klebefilm auf die zu beprobende Fläche aufdrücken und vorsichtig wieder abziehen. Tesafilme nach der Probenahme auf eine saubere Prospekthülle aufkleben und daneben mit einem wasserfesten Stift beschriften. Zum besseren Abziehen bitte vor dem Aufkleben den Tesafilm an einem Ende etwas einknicken, sodass eine kurze Lasche entsteht.

Mehr Informationen zu den Folien-Test©-Streifen der Umweltmykologie finden Sie hier.

 

Abklatschproben

Oberflächenuntersuchung mit RODAC-Nähragarschale

Bei Abklatschplatten ist die Nährmedienoberfläche etwas über den Rand erhaben, sodass bei Aufdrücken auf eine Fläche ein vollflächiger Kontakt entsteht. Die offene Abklatschplatte auf die zu untersuchende Fläche (Tapete, Möbel etc.) drücken, vorsichtig abnehmen sofort wieder verschließen. Den Deckel gegen Abrutschen sichern (Isolierband oder Parafilm). Bitte auf das Verfallsdatum der Medien und den Austrocknungsgrad achten. Ausgetrocknete Nährmedien erkennt man daran, dass der Rand nicht mehr an der Wandung der Nähragarschale anliegt (wirkt wie eingeschrumpft). Diese Medien haben kaum noch Haftwirkung und bieten keine optimale Kultivierungsgrundlage.

Wir empfehlen generell Malzextrakt-Agar und DG18-Nähragar parallel zu verwenden, um ein breiteres Schimmelpilzspektrum zu erfassen. Für Bakterien gibt es einen CASO-Agar mit Pilzhemmstoff.

Bitte beschriften Sie Abklatschplatten mit einem wasserfesten Stift und verwenden Sie nur kurze Bezeichnungen. Bitte keine Aufkleber verwenden, da die Platten mit der Lupe im Durchlicht kontrolliert werden müssen.

Informationen zu Nährmedien

 

Abstrich/Tupfer

Entnahme einer Abstrichprobe

Für die Beprobung von schlecht zugänglichen Bereichen (wie Fugen oder Löchern) können sterile Wattestäbchen eingesetzt werden. Mit dem Wattebausch werden die Oberflächen gründlich abgewischt. Die Probe wird danach sofort in die beschriftete Transporthülse gesteckt. Im Labor kann die Probe auf verschiedene Nährmedien ausgestrichen werden.